Ausbildung

Theorie

Neben der praktischen Ausbildung, gibt es auch noch eine Theoretische Ausbildung. Diese findet sowohl schon während der praktischen Ausbildung, als auch in den Wintermonaten statt. Der Hauptteil fällt dabei auf die Wintermonate. Die theoretische Ausbildung erfolgt in den Fächern Technik und Aerodynamik, Meteorologie, Luftrecht, Navigation, Menschliches Leistungsvermögen, Verhalten in besonderen Fällen und Motorkunde (der Segelflugschein kann zu einem Motorflugschein erweitert werden). Der Unterricht findet in der Regel jedes Wochenende statt und wird von erfahrenen Fluglehrern aus verschiedenen Vereinen aus der Umgebung gehalten. Am Ende der theoretischen Ausbildung steht die Theorieprüfung an, die Vorraussetzung für den Abschluss der Praktischen Prüfung ist.

Bild aus: Kassera, Flug ohne Motor

Zusätzlich zur Theorie kommt noch das sogenannte BZF hinzu. Dies ist das Sprechfunkzeugnis für den Flugfunk. Die Ausbildung erfolgt an 2 Wochenenden in einem Lehrgang und beinhaltet sowohl einen theoretischen Teil, als auch die Einweisung in die praktischen Verfahren im Flugfunk. Auch für das BZF wird eine Prüfung abgelegt. Das BZF kann man auf Deutsch oder zusätzlich auf Englisch machen.

Wurde dieser Teil der Ausbildung abgeschlossen, beginnt der Letzte Teil der Ausbildung. Der Flugschüler oder die Flugschülerin wird nun auf die Prüfung vorbereitet und erlernt das Streckenfliegen und Navigieren auf Überlandflügen.

Ist die Ausbildung beendet, kommt ein Prüfer auf den Flugplatz, der zusammen mit dem Prüfling drei Prüfungsflüge macht. Dabei werden die erlernten Fähigkeiten geprüft. Besteht der Prüfling, darf er ab jetzt ohne Aufsicht von Fluglehrern fliegen und Überlandflüge durchführen. Nun dürfen auch die Anspruchsvolleren Flugzeuge geflogen werden.

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